Mir fehlt da was…

Eigentlich hatte ich schon einen Artikel vorbereitet, der meine low lvl KF Erfahrung vom vergangenen Wochenende beschreibt, aber es kommt anders. Ich wollte ingame noch schnell ein paar Sachen nachschauen, um sicher zu gehen, dass ich hier keine Falschinformation verbreite, und da überkam mich dieser Gefühl der Lustlosigkeit wie ich es in den letzten Jahren öfters mal verspürt habe beim MMO spielen.

Irgendwie ist es doch immer das Gleiche. Und alleine wird es sowieso langweilig. Ich brauch etwas Neues, dass mich lang genug bei der Stange hält um Leute kennen zu lernen, die sich auch ernsthaft mit dem Spiel auseinandersetzen und diese Neugier teilen.

Ich werde weiter danach suchen, aber nicht in Rift… zumindest jetzt nicht.

Rift macht ja wirklich Spaß!

Da ich gestern nur wenig Lust verspürt habe mir alle Änderungen durchzulesen, UI zusammen zu bauen (auf curse gibt es mittlerweile auch für Rift Addons), eine Skillung für meinen Level 50 Krieger zu finden, dort dann wieder die ganzen Macros zusammen zu basteln, etc… hab ich einfach einen neuen Charakter angefangen. Dadurch erhoffe ich mir, die ganzen Änderungen so nebenbei mitzubekommen. Ich hab mir einige meiner älteren Blogbeiträge durchgelesen, und schon damals hat mir die Levelzeit in Rift viel Spaß bereitet. Schlechter wird diese schon nicht geworden sein…

Aemp heißt mein neuer Charakter und er ist Schurke. Falls jemand mit dem Gedanken spielt auch wieder in Rift reinzuschauen, einen neuen Charakter zu spielen und sich gleich mit der Frage konfrontiert sehen sollte: “Welche Klasse soll ich denn überhaupt beginnen?”, dem lege ich folgende vier Youtube Videos nahe:

Dort sieht man wie sich die Ausrüstung im Laufe der Zeit ändern wird und jeweils 4 verschiedene Skillungen werden kurz vorgestellt. Was mich auch schon direkt zur ersten auffallenden Änderung führt: Nach der Klassenwahl, muss man sich für einen von diesen vier Wegen entscheiden. Das bedeutet nicht, dass man diesem Weg auch folgen muss, sondern nur dass man die drei dafür benötigten Seelen gleich von Level 1 an freigeschalten hat, und nicht wie früher mit Quests freischalten muss. Ist diese Entscheidung gefällt, kanns auch schon los gehen. Wie gewohnt nimmt man die Quests an spielt drauf los. Subjektiv hab ich den Eindruck als würde es noch ein wenig flüssiger dahin gehen, als noch vor einem Jahr.

Benutzbare Questitems haben keinen Cooldown mehr, aber vielleicht irre ich mich da auch und sie hatten sowieso niemals einen. Was allerdings wirklich den ‘flow’ ausmacht, ist die vorher angesprochene Auswahl der Klassenspezialisierung. Wenn ich vor dem spielen gelesen hätte was diese bewirkt, wäre ich wahrscheinlich mit einer gewissen Skepsis an die Sache herangetreten. Hab ich aber nicht, sondern hab es erst beim ersten mal ‘N’ drücken (öffnet die Skilltrees) bemerkt. Mit einem Button kann man sich die vorgeschlagene Skillung ansehen. Die zu skillenden Fertigkeiten werden dann mit einem Leuchten hervorgehoben – man sieht also wohin das ganze führen soll. Außerdem wird auch ein Vorschlag angezeigt, wo man denn den nächsten freien Skillpunkt reinstecken soll. Also quasi ein Ingame Skillguide.

Eine tolle Sache ist das! Komplette Neulinge werden so an der Hand geführt und müssen sich nicht gleich vom Start weg mit der Skillung auseinander setzen, sondern erhalten so gleich etwas ‘Funktionierendes’. Wiedereinsteiger (so wie ich) sparen sich das Durchlesen von zig Patchnotes und Guides. Und selbst die Progamer beeinflusst das nicht negativ. Weil -sind wir mal ehrlich- eine Herausforderung stellte das verteilen der Skillpunkte in keinem Spiel wirklich dar – außer vielleicht noch in Diablo, wo man sich verklicken konnte und es damals noch kein Umskillen gab. Erwähnenswert ist natürlich, dass es sich dabei nur um Vorschläge handelt, man also problemlos die Punkte auch wo anderes reinstecken kann. Die Zahl der Möglichkeiten hierfür sind in Rift, wie schon vor einem Jahr, wirklich enorm.

Eine weitere Neuerung ist die Levelsperre -ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite öffnet sie die Möglichkeit von extrem gepimpten lowlev Chars, auf der anderen Seite kann man so selber sinnvoll lowlev gear auf allen slots haben, wenn man das wünscht. Ich bin schon gespannt wie groß der Unterschied in den BGs ist, wenn ich Level 19 bin, und ob ich dort überhaupt etwas ausrichten kann. Im offiziellen Forum wird hier ausführlich darüber diskutiert – also nicht ob ich im Level 19 bg etwas ausrichten kann, sondern pro und kontra Levelsperre.

Als ‘Zurückkommer’ bekommt man beim ersten einloggen seines Chars gleich einmal ein paar Archievments Erfahrungs-Phiole des Veteranenund einen Haufen Post aus dem Briefkasten. Ich nenn sie mal Treuearchievments. 1,3,6 Monate dabei hab ich bekommen (genau so lang lief damals ja auch mein Abo). Neben ein paar Items, die für ‘gutes’ Aussehen sorgen sollen (Geschmackssache) bekommt man auch ein paar praktische Tränke, die zum Beispiel die erhaltene Erfahrung für eine/zwei Stunden um 50/100% erhöhen. Die Items sind natürlich nicht handelbar.

Ich bin schon gespannt, was sich noch so alles geändert hat, in meinem Charaktermenü ist ein neuer Ausrüstungsslot dazu gekommen, irgend sowas wie ‘Synergiekristalldingsbums’… keine Ahnung wofür das gut ist, oder was man da rein tun kann/muss, aber das Spiel wird es mir schon mitteilen, wenn es soweit ist.

Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen…

…oder vielleicht doch? Das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nachdem ich vor ein paar Tagen gelesen hatte, dass man von heute an bis zum 14. März kostenlos seine alten Charaktere wieder ausführen kann, dachte ich mir: Kost’ ja nix! Ich hab den Newsletter von Rift nie abbestellt und wurde so immer wieder einmal über Neuigkeiten informiert. Da gab es in den letzten Monaten ja so einiges. Konkret erinnern kann ich mich allerdings nur daran, dass ich mir öfters gedacht habe:”Schön, aber reicht das schon um zu Rift zurückzukehren?” Das wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Der Clientdownload überschreitet mittlerweile die 10GB Marke, deshalb habe ich ihn schon gestern runtergeladen und gleich etwas interessantes festgestellt: Trion hat mich zum ändern meines Passwortes und zum Ausfüllen von zwei Sicherheitsabfragen aufgefordert. Nebenbei wurde mir auch noch eine Android App nahegelegt welche die Accountsicherheit weiter erhöhen soll. Dabei fiel mir dann auch gleich ‘Rift Mobile’ im (neu benannten) ‘Google Play’ auf. Jedenfalls bekommt man für das verwenden genannter App gleich mal 3 Spieltage geschenkt. Auch wenn dort steht, dass diese nur einem aktiven Account gutgeschrieben werden, konnte ich trotzdem gestern schon einloggen – vielleicht ist mit aktiver Account auch gemeint, dass es sich nicht um einen gebannten Account handeln darf.

Viel Zeit zum zocken blieb gestern nicht, deshalb gibt es heute auch noch keine Spielbericht zum aktuellen Rift. Unterschiede konnte ich allerdings schon in den ersten paar Minuten einige feststellen. Aber mehr dazu in den folgenden Tagen.

Zwischenbericht

137 Tage läuft mein Abo noch – Status: gekündigt.

Das ist jetzt der zweite Patch in Folge in der die Kriegerklasse im PvP das absolut Letzte ist, dass man brauchen kann. Bis Rang 5 hab ich gespielt, den 6ten Rang tu ich mir jetzt nicht mehr an. Heiler sind dermaßen overpowered, dass die Anwesend eines gut gespielten Klerikers den Ausgang einer Kriegsfront entscheidet – außer auf der anderen Seite befinden sich gute Schurken und Magier.

Die Leute auf Trübkopf werden ohnehin immer weniger: R.I.P. Rift

Heiler in Kriegsfronten

In letzter Zeit scheinen immer weniger Kleriker die Kriegsfronten aufzusuchen. Vielleicht sind die meisten schon von irgendwelchen Premade-Gruppen eingeladen worden, an genereller Lustlosigkeit kann es kaum liegen, oder etwa doch?

Kriegsfronten ohne Kleriker auf der eigenen Seite sind jedenfalls grauenhaft zu spielen als Krieger egal mit welcher Skillung. Man muss nun mal irgendwie ran an die Gegner, und das bedeutet, wenn schon keine Heiler da sind, kann man nur noch hoffen, dass noch ein Haufen anderer Krieger dabei ist, und in einem Meleezerg drauf hoffen, dass man nicht das First Target der Gegner ist.

Selbst Chloro und Barde bringen ohne einen Kleriker nicht viel, sie gehen einfach zu schnell down ohne Unterstützung in Form von Schilden und starken single target heals. Und wenn sich dann doch mal 1-2 Kleriker in eine Kriegsfront verirren, dann bleiben sie in den meisten Fällen hinten bei den Rangedklassen stehen.

Ich würde hier gerne die ultimative Lösung für Krieger bringen, aber es bleibt uns wohl nichts anderes übrig als selbst eine Gruppe zusammen zu stellen, und da mindestens 2 Kleriker in der 5er Gruppe unterzubringen, denn was random nachbesetzt wird, ist alles nur kein Kleri.

Die ideale Krieger Skillung

Wahrscheinlich gilt dieser Artikel genauso für Schurken, Magier und Kleriker. Aber da ich selbst beim Krieger noch nicht alles bis ins kleinste Detail durchleuchtet habe, bin ich vorsichtig mit Vermutungen. Eine Vermutung die ich allerdings habe, ist dass es keine Skillungen gibt, die alle Bereiche abdecken.

Gestern habe ich einmal eine Paragon/Champion (ParC) Mischung mit 15 Punkten im PvP Tree angetestet. Im direkten Vergleich zu Plünderer/Rissklinge (PlüR)ergeben sich hier eklatante Unterschiede. PlüR ist ParC in so gut wie allen, für mich relevanten Punkten, überlegen. Einzig in der Kategorie Singletarget-DPS hat ParC einen deutlich höheren Output. Ein großer Fehler sind vor allem die 15 Punkte im PvP Tree. Warum?

Ich sehe den PvP Tree des Kriegers als eine Art Multiplikator. Im Falle PlüR kann er, die ohnehin recht guten Nehmerqualitäten, noch verstärken. ParC allerdings hat extrem schlechte Nehmerqualitäten – da gibt es faktisch (haha) nichts zu multiplizieren. 15 Punkte statt dessen in den Palatree gesteckt, bringen da deutlich mehr.

Für Solo PvP braucht man entweder extremen Burstschaden und ein wenig CC, oder hohe Nehmerqualitäten mit Selbstheilung. Für Gruppen PvP stellt sich die Frage, in wie weit es überhaupt notwendig ist zu optimieren, und wenn ja in welche Richtung. Das ist das schöne an Rift: Rift bietet nicht nur sehr umfangreiche Skillungsmöglichkeiten, sondern auch sehr viele unterschiedliche Anwendungsbereiche. Gleichzeitig macht es genau diese Vielfalt schwer zu beurteilen, welche Skillung wirklich die Beste ist. Zeit wird es sich ein Objektives Bewertungsverfahren zurecht zu basteln…

 

Platin pro Stunde (PpS)

“Wie viel Platin machst du pro Stunde?” Ein gefährliche Frage für den Befragten. Je nachdem wie er an sein Platin kommt, kann der Umstand, dass jemand seine Methoden kennt, schon für eine Verringerung seines PpS Wertes sorgen. Das fängt beim Verraten des tollen Farmspots an und geht bis zur Preismanipulation im Auktionshaus.

Ähnlich wie im realen Leben verdient man mehr, je weiter oben man sich in der Hierarchie der PpS-Maximierer befindet. Und die höchsten PpS Werte erreichen die, die gezielt die Schwächen ihrer Mitspieler ausnutzen (was die nicht einmal mitbekommen). Kleines Beispiel gefällig?

Farmboy ist ein netter Casual Gamer, der in seiner Gilde zu den Betuchteren gehört. Im Gegensatz zu den anderen Gildenmitgliedern geht er nämlich nicht in die Kriegsfronten oder Instanzen, er geht farmen. Und dabei verdient er gar nicht mal schlecht. 10 PpS sind nach Verkäufen beim Händler und dem Auktionshaus schon drinnen. Farmboy ist Familienvater und hat einen 40 Stundenjob, deshalb kann er Abends erst zum spielen anfangen, wenn er den Rest der Familie zum Hauptabendfilm sicher vor dem Fernseher versammelt hat.

Meistens hört er mit seiner Farmerei kurz vor 22:00 auf und stellt seine Beute ins Auktionshaus. Ein paar Minuten hat er noch, deshalb schaut er auch gleich einmal nach, ob es nicht vielleicht eine leistbare Waffe oder Rüstung gibt, die seinen Charakter verbessern. Als er der Gilde dann noch eine ’Gute Nacht’ wünscht, erreicht ihn um 21:59 noch eine wisper vom Gildenkollegen Dauerpleite. ‘Kannst du mir bis zum Wochenende 20 Platin borgen?’. Farmboy ist wie Eingangs erwähnt, ein Netter, deshalb tut er das auch.

Dauerpleite ist Student, wie die meisten anderen in der Gilde auch. Er hat deutlich mehr Spielzeit als Farmboy zur Verfügung, verbringt sie aber meistens in Instanzen oder in Kriegsfronten. Außerdem liest er Guides, er probiert öfters mal andere Skillungen aus, verzaubert seine Ausrüstung (die sich permanent ändert) immer mit den besten Verzauberungen, und sein Name ist Programm. Er ist wirklich Dauerpleite.

Vor allem nach dem letzten Gold-Guide der für alle MMORPGs mit Auktionshaus funktioniert. ’Billig kaufen, teuer verkaufen – den Markt kontrollieren’ und ähnliches stand in diesem Guide. Die Kauf- und Verkaufstrategien klangen plausibel und Anfangs schaffte Dauerpleite es sogar ordentliche Gewinne einzufahren. Doch als er an dem Punkt angelangt war, an dem er sich entschied einen Teil des Marktes zu kontrollieren, machte er den entscheidenden Fehler und setzte auf die falsche Sparte. Er hatte die Preise für Eisen im AH schon auf das dreifache gepusht und war kurz davor seine enormen Eisenlager zu entleeren, als durch einen Patch einige Eisenminen verbugged wurden und instant respawnten. Der Eisenpreis fiel in den Keller - Dauerpleite erfuhr von diesem Bug zu spät und hatte noch brav sein komplettes Vermögen, mit dem sinnlosen Versuch, den Eisenpreis wieder zu stabilisieren hinaus gepulvert.

Davor wird in den Guides nicht gewarnt. Dauerpleite hat es auf die harte Tour gelernt. Aber er läßt sich nicht so schnell entmutigen und fängt an selber Strategien für den Handel im Auktionshaus zu entwickeln. Er kennt die Spielzeiten von Farmboy, weiß dass dieser nicht der einzige von dem Schlag in seiner Gilde ist und auch dass es noch viele weitere berufstätige Casual Gamer mit genau den selben Onlinezeiten wie Farmboy gibt. Dauerpleite beschließt aus diesem Wissen Profit zu machen. Farmboy ist noch keine fünf Minuten offline, da macht sich Dauerpleite mit den geborgten 20 Platin schon auf dem Weg zum Auktionshaus. Farmboy hat vier Stacks Stoff eingestellt und natürlich alle anderen Stoffauktionen preislich unterboten. Dauerpleite sieht sich die restlichen Angebote an und beschließt mit der Stoffeinkaufstour noch eine Stunde zu warten.

Wie vermutet, haben auch noch andere ‘Farmboys’ Stoffstacks eingestellt, und natürlich auch unterboten. Dauerpleite nimmt seine 20 Platin und kauft so viel Stoff auf wie er kann. Auch die Stacks von Farmboy sind darunter. Der Stoffpreis war schon ziemlich am Boden, selbst wenn Dauerpleite jetzt alles an den Händler verkaufen würde, bekäme er noch ~14 Platin dafür. Anstatt den Stoff als günstigstes Angebot sofort wieder ins Auktionshaus zu stellen (was ihm im besten Fall 25 Platin bringen würde), wartet Dauerpleite damit noch bis zum nächsten Tag. Er weiß dass Farmboy oft noch vor der Arbeit kurz online kommt, um zu schauen ob er alles verkauft hat und ob es vielleicht das ein oder andere Schnäppchen im AH gibt. Dauerpleite weiß auch, dass um diese Uhrzeit noch andere Leute das AH aufsuchen um die letzten Schnäppchen zu ergattern, er stellt seinen Stoff erst zur Mittagszeit ins Auktionshaus. Erneut stellt er das billigste Angebot, aber diesmal bringt es ihm 32 Platin ein. Der Stoff ist längst verkauft, als Farmboy wieder online kommt und Dauerpleite anflüstert: ‘Ich hab gesehen, du hast meinen Stoff gekauft, hättest was gesagt, dann hätte ich dir einen Freundschaftspreis gemacht!’

Zeitraffer: Freundschaftspreis, tägliche Lieferung -Farmboy spart sich sogar die AH Gebühr(!)- Stoff an unbekannten Twink von Dauerpleite schicken, Charname: Immerflüssig – gezieltes Ansprechen anderer Farmboys.

Von Dauerpleite zu Immerflüssig in nicht einmal einer Woche, und das Wichtigste: Immerflüssig hat das Risiko an seine Farmboys ausgelagert, dass er wieder sein ganzen Geld verliert. Wenn der Markt einbrechen sollte, dann sagt er seinen Farmboys einfach, dass er gerade kein Platin hat um ihnen ihre Ware abzunehmen, aber in den nächsten Tagen sollte wieder was reinkommen, dann kauft er wieder.

 

Prioritäten setzen

PvP nimmt aktuell etwa die Hälfte meiner aktiven Spielzeit in Anspruch. Ich habe diese Woche damit begonnen auch mal ab und an Fraps mitlaufen zu lassen und ich denke ich werde demnächst mal mein erstes Rift PvP Video online stellen können. Eventuell gibt es vorher einen kleinen Teaser, falls mir die Zeit fehlen sollte mal einen Tag lang mit dem schneiden zu verbringen. Videomaterial braucht es auch noch einiges, ich dachte dabei an einen Mix aus Open PvP und Kriegsfronten, bin aber für Vorschläge offen.

Mit guten MMORPGs – wie Rift – hab ich es immer ein wenig schwer, die Prioritäten die ich mir setze auch einzuhalten. Ich bin eher ein PvP als ein PvE Spieler. Mich stört es überhaupt nicht 1000 Mal die selbe Kriegsfront zu spielen, eine Instanz hängt mir allerdings schon vor dem zehnten Besuch zum Hals raus. Gesehen haben will ich sie aber trotzdem alle einmal, aber die laufen ja nicht davon.

Kriegsfronten laufen auch nicht davon, könnte man meinen. Aber das stimmt so nicht ganz. Die Gegner werden härter, mehr Stammgruppen formieren sich und immer besser ausgerüstete Leute werden die Kriegsfronten besuchen. Mir geht es da gar nicht so darum, einen Vorteil, sondern keinen Nachteil anderen gegenüber zu haben.

Neben PvP versuche ich die anderen Kleinigkeiten mit zu nehmen, die es so zu erledigen gibt. Dieses Wochenende habe ich es endlich geschafft meine Tradeskills auf 300 zu bringen. Bringt mir nur irgendwie nichts, zumindest Waffenschmied nicht, der kostet nur. Aber irgendwie gehört es ja schon auch zu den Punkten die man mit seinem ‘Main’ gemacht haben sollte.

Platin sammeln, am aktuellen Event teilnehmen, Skillungen austesten, damit verbringe ich den Rest der Zeit. Und wenn ich dann am Abend schlafen gehe, denk ich mir oft, irgendwie hab ich wieder mal deutlich weniger gespielt als ich eigentlich wollte – beziehungsweise deutlich weniger weitergebracht als vorgenommen. Ich sollte meine Prioritäten mal genauer definieren…

Dorkayas Tagebuch

Das Leben eines Zwerges wird ab jetzt jeden Sonntag auf riftblog.net näher betrachtet. Dorkaya hat hierfür einen eigenen Platz erhalten. Im heutigen Text geht es um die Hintergründe, die einen Zwergen dazu bewegen ein Tagebuch zu schreiben. Wir erhalten dadurch auch die Möglichkeit Rift nicht nur von der technischen Seite zu sehen, sondern zu den Wurzeln der Rollenspiele zurück zu kehren.

In dieser Rubrik geht es also ausschließlich um die Geschichte rund um Dorkaya, der als Schurke durch Telara zieht und sein Abenteuer erlebt. Um auf den nicht von ihm erzählten Hintergrund einzugehen: Dorkaya ist auch auf Trübkopf unterwegs. Dies ist ein deutscher PvP Server. Kein(!) Rollenspielserver. Trotzdem wird Dorkaya ausschließlich Rollenspiel betreiben. Hierfür hat er alle Chatmeldungen mit Ausnahme von ‘sagen’, ‘flüstern’, ‘emote’ und ‘rufen’ deaktivert. Er scheut auch nicht davor zurück seine Ignore Liste zu erweitern, falls das Rollenspiel Erlebnis in irgendeiner Weise gestört wird.